Das "Spiel der 5 Tiere" ist eines der ältesten dokumentierten chinesischen Übungssysteme, das der Überlieferung nach auf den grossen chinesichen Arzt Hua Tuo zurückgeht, dessen Wurzeln aber sicher bis in die legendären Anfänge der chinesischen Kultur reichen.
Die hier angebotene Darstellung des "Spiels der 5 Tiere" Bezieht sich auf die Version von Professor Jiao Guorui (Peking)
Zum Einstieg werden Bewegungen aus dem Spiel des Bären und des Kranichs vermittelt, die sich der Natur der Bewegungen nach gut ergänzen um so gute Ausgewogenheit von Yin und Yang zu erreichen. Das Spiel des Bären legt durch das Sinken und Bewahren des Qi die Grundlage für die leichte, "fliegende" Übung des Kranichs.
Das Spiel des Bären
Der Bär ist stattlich und stabil, seine Gestalt ist rund, sein Körper ist kräftig, dick und fleischig. Er hat reichlich Muskeln, die stark und üppig sind. Der Bär ist tapsig und gesetzt. Seine Bewegungen sind sanft und rund, es sieht aus, als ob er keine Knochen hätte. Seine Bewegungen sind langsam, etwas schwerfällig und stabil. Stabile, feste Bewegungen sind nicht zerstreut oder fahrig, sondern durch inneren Halt gekennzeichnet.
Das Spiel des Kranichs
Der Kran ich ist der Meister des Fliegens. Leicht und selbstzufrieden schwebt er in den Wolken, sorglos und unbeschwert genießt er seinen Flug. Der Kranich hat einen leichten Körper. Leicht und schwerelos erhebt er sich in die Lüfte. Aber wenn er auf der Erde steht, steht er fest wie eine Kiefer, hochragend, majestätisch, unbewegt.
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Kurs-Leitung: Ingo Gebler, Kursleiter für Qi Gong Yangsheng
Die "15 Ausdrucksformen des Tai Chi Qigong" verbinden Charakteristika von „Traditioneller chinesicher Medizin“ (TCM), Qigong, Kampfkunst (wushu) und Lebenspflege (yangsheng).