Die Übungen des Qigong sind heute nicht mehr wegzudenken aus den vielfältigen Ansätzen und Bereichen, in denen es um die Gesunderhaltung des Menschen, um die Stärkung seiner geistigen und körperlichen Konstitution sowie die Therapie chronischer Erkrankungen geht.
Bei Qigong geht es um die Kultivierung der Lebenskraft (Qi) durch eigene Übung (gong). Die Wurzeln dieses bedeutenden Kulturgutes Chinas sind in der chinesischen Heilkunst und Philosophie zu suchen.
Die "8 Brokatübungen" blicken auf eine lange Tradition zurück und sind in China sehr beliebt und weit
verbreitet.
Die Übungen im Stehen, auch als kämpferische Form bekannt, lassen in ihren klaren, ausgewogenen
Körperhaltungen und in ihren kraftvollen, ausdrucksstarken Bewegungsmustern deutliche Beziehungen zur
chinesischen Kampfkunst erkennen. Die Bezeichnungen der Übungen stehen in engem Bezug zur chinesischen
Heilkunst, benennen sie doch Leitbahnen (Meridiane), und Funktionskreise (zangfu) der traditionellen
chinesischen Medizin (TCM), die durch die einzelnen Übungen besonders angesprochen und gestärkt werden.
Die "8 Brokatübungen" zeichnen sich durch eine Reihe von Merkmalen aus, die sie zu einer wahren Kostbarkeit werden lassen. Sie zeigen klare Struktur, Schlichtheit der Formen, Zentriertheit der Haltungen, sie fassen die Prinzipien des Qigong Yangsheng in dichter Form zusammen, sie erfreuen die Übenden durch Kraft und Anmut. Kurz: sie sind edel wie Brokat.
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